Absicherung der Arbeitskraft ist die wichtigste Sache überhaupt!

Absicherung der Arbeitskraft im Fall der Berufsunfähigkeit

Über die Absicherung der Arbeitskraft machen sich nach wie vor noch wenige Menschen Gedanken. Dennoch ist sie sehr wichtig und sollte keinesfalls vergessen oder unterschätzt werden. 

So kann die Realität aussehen

Man stelle sich nur einmal vor, krank zu werden oder einen schweren Unfall zu haben – beides kann im schlimmsten Fall einen teilweisen oder sogar kompletten Verlust der eigenen Arbeitskraft zur Folge haben. Damit wäre man nicht mehr in der Lage, sich seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen und stattdessen auf fremde Hilfe angewiesen.

Dass dies teure Folgen hätte, versteht sich von selbst. Das kann sogar zum Sozialfall führen.

Absicherung der Arbeitskraft im Fall der Berufsunfähigkeit

Bei einem Arbeitsunfall genießen Arbeitnehmer den klaren Vorteil, dass sie durch die gesetzliche Sozialversicherung versichert sind. In diesem Fall kommt die Berufs- genossenschaft ins Spiel. Selbiges gilt für die gesetzliche Rentenversicherung, für den Fall des Verlusts der eigenen Arbeitskraft durch Krankheit.

Allerdings zahlt die gesetzliche Rentenversicherung nur noch eine Erwerbsminderungsrente. Diese hat Sozialhilfe Niveau.

Die gesetztliche Absicherung reich nicht mehr – konkrete Zahlen

Es gibt 2 Stufen:

Bei einer Beschäftigung von 3 – 6 Std. täglich werden nur ca. 21% von Nettoeinkommen gezahlt. Wenn weniger als 3 Std. täglich gearbeitet werden kann dann gibt es die volle Rente. Das sind ca. 42% vom Nettoeinkommen.

Berufseinsteiger sind die ersten 3 Jahre ohne gesetzlichen Versicherungsschutz. Jeder muss sich nun selbst überlegen, ob er mit diesen Beträgen leben kann. Die Versicherung gegen Berufsunfähigkeit ist die wichtigste Versicherung. Dann kommt als 2. wichtigste die Haftpflichtversicherung.

Absicherung der Arbeitskraft bei Freiberuflern und Beamten

Freiberufler genießen einen Basisschutz der Arbeitskraft durch die berufsständischen Versorgungswerke. Die Arbeitskraft der Beamten wird durch den Dienstherren versichert. Allerdings stellen diese Leistungsträger lediglich eine Grundabsicherung dar und reichen allein schon wegen der stark eingeschränkten Leistungsbedingungen nicht aus um einen halbwegs sicheren Lebensalltag zu garantieren.

Alle anderen Personengruppen verfügen in der Regel über eine solche Basisabsicherung nicht. Sie müssen sich daher eigenständig um eine umfassende Police kümmern. Wenn sie ihre Arbeitskraft verlieren, sind sie ohne Absicherung zum Sozialfall geworden. Es sei denn sie Verfügen über 1-2 Million Euro. Denn so viel ist die Arbeitskraft in der Regel Wert. Dabei handelt es sich um einen Arbeitnehmer mit mittleren Einkommen. An diesen Beispielen ist ersichtlich, wie wichtig eine Berufsunfähigkeitspolice ist.

Notwendigkeit der privaten Absicherung

Aus diesem Grund ist es sehr ratsam, schon möglichst früh eine private Absicherung der Arbeitskraft zu organisieren. Beim Abschluss muss nicht nur auf den Preis geachtet werden, viel wichtiger ist die Leistungsstärke der Versicherungsgesellschaft. und genau so wichtig sind die Versicherungsbedingungen.

Von einem online Abschuss muss ich abraten. Die Materie ist viel zu kompliziert. Das Internet sollte lediglich zur Information dienen. Anschließend benötigen Sie den Rat eines gut ausgebildeten Versicherungsmaklers.

Ergänzung zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Als Ergänzung zur Berufsunfähigkeitsversicherung dient die Unfallversicherung. Die Unfallversicherung zahlt immer nur bei einem Unfall! Auch hier gilt nur eine Police mit guten Gliedertaxen als sinnvoll. Billigangebote würde ich als nutzlose Geldausgabe sehen.

In jeden Fall werden beim Abschluss dieser Versicherungen immer Gesundheitsfragen gestellt. Diese sind wahrheitsgemäß zu beantworten. Sonst geht der Versicherungsschutz evtl. verloren. Deshalb gilt zusätzlich zu dem oben gesagten Gründen, der Abschluss einer Police wenn Sie noch gesund sind. Sobald eine Krankheit in den Akten steht, können Sie es vergessen. Sie können evtl. nur zu erschwerten Bedingungen oder auch gar nicht mehr versichert werden.

Deshalb gilt; je gesünder Sie sind, desto preiswerter werden die Versicherungen. Allerdings spielt auch der Beruf eine Rolle. Grundsätzlich sind Arbeitnehmer mit körperlicher Arbeit teurer zu versichern. Es gibt auch Berufsgruppen die sehr eingeschränkt, oder überhaupt nicht zu versichern sind. Zum Beispiel gelten hier Lehrer und Physiotherapeuten.

Gefährliche Hobbys, wie tauchen, Fallschirmspringen und Autorennsport sind nicht versicherbar.

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Peter Holz

geprüfter Finanz – und Versicherungsmakler bei www.vhl-finanzservice.de
Mein Name ist Peter Holz. Seit 1981 bin ich Unternehmer und seit 1997 als geprüfter Finanz – und Versicherungsmakler tätig. Meine Geschäftsgrundlage ist der vertrauensvolle und verantwortungsbewusste Umgang mit Ihrem Geld und Ihren Daten und beginnt mit einer kostenfreien Beratung - hier.